Sterbebegleitung

Sterbebegleitung

Werden und Vergehen, Wachsen und Sterben, Festhalten und Loslassen, Erinnern und Abgeben. In Zusammenarbeit mit Pflegediensten, Ärzten und Pastoren kommen wir als Mitarbeiter/Innen des Hospizdienstes Lebensbrücke zu Ihnen. Vieles ist möglich. Lachen und weinen, hören und sprechen, danken und träumen, klären und klagen. Verrücktes denken, Ungewöhnliches tun. Mit Psalmworten, Gebet und Segen können Sie, entweder noch am Sterbebett zu Hause, im Krankenhaus oder am Sarg in der Friedhofskapelle, vom Verstorbenen Abschied nehmen. Unser Angebot ist kostenfrei und wird ehrenamtlich durchgeführt. Wir unterliegen der Schweigepflicht. Wir helfen unabhängig von Alter, Nation und Weltanschauung. Wir sind ausgebildet nach VELKD-Richtlinien.

Ein Anruf unter 0 51 91 - 601 - 44 genügt. Wir sind 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar.

 

 

Beerdigung

Der letzte Lebensübergang, der Abschied von einem verstorbenen Angehörigen, ist wohl der schwerste. Der christliche Glaube will eine Hilfe in dieser Zeit sein.
Das Ritual der kirchlichen Bestattung will der Verabschiedung einen Rahmen geben und die Trauernden begleiten.
Mit einer Beerdigung ist sehr viel Organisatorisches verbunden. Dafür finden Sie auf dieser Seite einige Informationen. Bei weiteren Fragen helfen Ihnen Ihre Pastorinnen und Pastoren gern weiter.


Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?


Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten. Sprechen Sie mit der Pastorin, dem Pastor oder dem Bestatter hinsichtlich der Liedauswahl und der Möglichkeit besonderer Formen der Bestattung.


Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?


Wer aus der Kirche austritt, erklärt damit, dass er auf eine kirchliche Trauerfeier verzichtet. Stattdessen kann ein Redner eine Trauerfeier durchführen. Die Kosten für den Redner müssen Sie selbst bezahlen, und die Bestattung gilt dann nicht als kirchliche Bestattung. Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an Ihren Pastor / Ihre Pastorin wenden.


Muss bei einer Trauerfeier unbedingt gesungen werden?


Natürlich kann man auf Lieder bei der Trauerfeier verzichten. Aber bedenken Sie, der Gesang kann hilfreich sein und Ihnen in Ihrem Schmerz Trost spenden. Auch wenn Sie selbst nicht singen wollen oder können, gibt es meist Menschen im Trauergottesdienst, die mitsingen. Eine Alternative ist, neben dem Gesang ein oder zwei Instrumentalstücke spielen zu lassen.

Wie geht es weiter?


In unserer Kirchengemeinde ist es Brauch, am Sonntag nach der Beisetzung aller Verstorbenen der vergangenen Woche mit Kerze und Gebet zu gedenken. Am Ende des Kirchenjahres, am Ewigkeitssonntag/Totensonntag, werden die Angehörigen noch einmal zu einem feierlichen und trostspendenden Gedenkgottesdienst eingeladen.  
Es gibt das Angebot eines Trauercafés, das einmal im Monat in der Diakoniestation stattfindet und sich an alle trauernden Angehörigen richtet.